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Zur Sonne im Rechten Winkel Nr. 951
i.·. O.·. Mannheim
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Die Bauhütte wurde am 8. März 1980 mit der Matrikel-Nr. 951 als fünfte Mannheimer Loge nach dem II. Weltkrieg in Arbeit gesetzt. Die Initiative zur Gründung einer weiteren humanitären Johannis-Loge im System der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland war getragen von dem Wunsch einer Gruppe von Brüdern, nicht in einer großen Loge arbeiten zu wollen. Ihnen war an einem engeren brüderlichen Kontakt gelegen. Eine Loge mehr - so die Vorstellung der Gründer - würde auch ein Mehr für die Freimaurerei und die Freimaurer der Rhein-Neckar-Region bedeuten.
Dabei sollte es weniger um Traditionspflege gehen, als vielmehr um Auseinandersetzung mit Positionen anderer Zeiten und anderer Kulturen. Auch wollte man Freimaurerei nicht mehr begreifen vom Bild des vorwärtsstrebenden faustischen Menschen, sondern vielmehr vom verantwortungsbewußt handelnden Maurer, der - als Mensch in seiner materiellen Existenz dieser Welt verhaftet - sich bewußter einbezogen sieht in die Schöpfung. Freimaurerische Postulate sollten auf die Möglichkeiten ihrer Umweltbewahrung überprüft und diskutiert werden. Diesen Intentionen ist die Loge treu geblieben. |